Natur- und Kulturerlebnis Armenien 12 Tage

Reisedauer: 12 Tage
Ab: 2390 €
Mögliche Abflughäfen:
München, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Stuttgart, Hamburg, Wien, Zürich
Reisezeit: Mai bis Oktober
Mind. Teilnehmer: 4
Max. Teilnehmer: 9

Nur noch weinige Klicks zu Ihrem persönlichen Reiseerlebnis durch Armenien.

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Reise Details

Jenseits der schneebedeckten kaukasischen Riesen liegt das unbekannte Land Armenien. Auf Naturliebhaber, Kulturinteressierte und Geschichtsliebhaber warten einzigartige Gebirgslandschaften, historische Kirchen und Klöster, mittelalterliche Baudenkmäler, wertvolle Kulturdenkmäler und musikalische Hochgenüsse. Lassen Sie uns all das gemeinsam entdecken. Armenien hat sich in vielen Bereichen seine alten Traditionen bewahrt. Jahrtausende alte Kreuzsteine aus Tuffstein, die Heiligtümer der Armenier, sind überall im Land zu finden und wir werden einige davon bestaunen können. Während kleinen Wanderungen entdecken wir die Naturschönheiten des Landes und genießen die Ruhe an der blauen Perle Armeniens – dem Sevansee. Möchten Sie mit der längsten Seilbahn der Welt fahren, oder möchten Sie erleben wie die Duduk in einer Meisterwerkstatt hergestellt wird? Möchten Sie der berühmten armenischen Kirchenmusik von einem der besten armenischen Chöre lauschen? Dann reisen Sie mit TWR Erlebnisreisen in einer kleinen Reisegruppe mit maximal 9 Mitreisenden. Die Gastfreundschaft der Armenier wird ihr Restliches dazu tun, damit diese Reise ein schönes und unvergessliches Erlebnis für Sie wird.

Inklusivleistungen

  • Linienflug mit Austrian Airlines ab verschiedenen Flughäfen in der Economy Klasse
  • Qualifizierte durchgehend deutschsprechende Reiseleitung ab/bis Jerewan
  • Alle Transfers und Fahrten während der Rundreise in komfortablen, klimatisierbaren Fahrzeugen
  • 10 Übernachtungen in guten Hotels der 3 bis 4 Sterne Landeskategorie
  • 10x Frühstück, 4x Mittagessen, 1x Picknick, 6x Abendessen
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Tag
  • Fahrt mit den Geländewagen zu den warmen Quellen
  • Fahrt mit der Seilbahn zum Kloster Tatev
  • Weinprobe der verschiedenen armenischen Weinsorten
  • Sämtliche Eintritte zu den im Programm genannten Ausflügen
  • Konzert in der Höhlenkirche von Geghard
  • Reisepreissicherungsschein der R+V Reiseversicherung

Nicht enthalten

  • Bahnanreise der DB ab allen deutschen Bahnhöfen gegen Aufpreis
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Sonstige Ausgaben
  • Reiseversicherungen

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Jerewan

Flug nach Jerewan

Heute fliegen wir mit der Austrian Airline ab verschiedenen Flughäfen über Wien nach Jerewan.

(Der heutige Tag beinhaltet keine Verpflegung.)

2. Tag: Sonnenstadt Jerewan

Ankunft in Jerewan

Nach Ihrer Ankunft und der Begrüßung unserer deutschsprechenden Reiseleitung am Flughafen in Jerewan, geht es zuerst in unser Stadthotel, wo wir die Zimmer beziehen und uns etwas ausruhen können.

 Erkundung von Jerewan

Wir erkunden die im Schatten des biblischen Berges Ararat gelegene armenische Hauptstadt, die eine der ältesten Hauptstädte der Welt  ist. Berühmt ist die Stadt unter anderem für ihren Republikplatz, die Kaskade und das Opernhaus. Unter dem Architekten Alexander Tamanjan erwachten alte Steinmetztraditionen wieder zum Leben und  der Platz der Republik wurde zum Vorzeigefenster eines neuen, selbstbewussten Landes. Das Herz der Stadt bildet die beindruckende Kaskade von welcher wir einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt genießen können.

 Duduk – das armenische Nationalinstrument

Wir besuchen die Werkstatt eines armenischen Meisters. Hier erfahren wir, wie er das Instrument Duduk, ein armenisches Holzblasinstrument aus Aprikosenholz, herstellt. Das Duduk, gilt bis heute als armenisches Nationalinstrument und ist auch als „armenische Flöte“ bekannt. Wir haben bei diesem Besuch auch die seltene Gelegenheit den Klängen dieses typisch armenischen Instrumentes zu lauschen.

Die Bibliothek Matenadaran

Die Bibliothek Matenadaran in Jerewan ist Aufbewahrungsstätte einer der größten und wertvollsten Handschriftensammlungen weltweit. Bei unserem Besuch können wir diese Sammlung von bedeutenden Handschriften betrachten, welche 1997 zum UNESCO Weltdokumentenerbe erklärt wurde.

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Abendessen.)

3. Tag: Religiöses Zentrum Etschmiadsin

Besuch einer Perle der armenischen Kirchenbaukunst

Heute fahren wir von Jerewan weiter nach Etschmiadsin. Unsere Fahrt führt vorbei am Dorf Musaler, und dem mehr als 1300 Meter hohen Berg Musa Dagh, welcher während der Zeit des Völkermords an den Armeniern Zufluchtsort für viele war. An Bekanntheit erlang dieser Zufluchtsort vor allem durch den Roman von Franz Werfel, „Die vierzig Tage des Musa Dagh“, in welchem er die Zeit des Völkermordes literarisch aufarbeitete. In Etschmiadsin, dem Sitz des armenischen Katholikos und religiöses Zentrum des armenischen Volkes, besichtigen wir ein Meisterwerk der klassischen armenischen Baukunst aus dem 4. Jahrhundert.  Wir gehen in die Kirche Hripsime, welche im Jahr 618 vollendet wurde und somit zu einer der ältesten, noch erhaltenen Kirchen des Landes zählt. Im Jahre 2000 wurde die Kirche zudem als UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Hier werden wir an einem berühmten armenischen Gottesdienst teilnehmen welcher vom landesweit besten Chor musikalisch untermalt wird.

Mittagessen in einer Kunstschule

Unser Mittagessen nehmen wir in der örtlichen Kunstschule ein, in welcher die bedeutendsten Künstler Armeniens ihre Handwerke ausstellen.

Genozidgedenkstätte

Wir besichtigen die Genozidgedenkstätte, welche ein weiteres Denkmal für den Völkermord an den Armeniern repräsentiert. Hier werden wir etwas über den berühmten armenischen Musiker und Künstler Komitas Vardapet erfahren. Komitas war Priester, Komponist und auch Sänger und gilt bis heute als Begründer der modernen klassischen Musik Armeniens.

Rückfahrt nach Jerewan

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Mittagessen.)

4. Tag: Am biblischen Berg Ararat

Araratebene

Heute erkunden wir die Araratebene, wo Noah nach dem Abstieg auf dem Berg Ararat die erste Weinrebe gepflanzt hat. Bis heute spielt diese Ebene eine wichtige Rolle im Weinbau des Landes. In dieser Region geht der Weinbau auf das 3. Jahrtausend v. Chr. zurück. Bei Erforschungstouren wurden in einer Höhle in der Provinz Weinfässer mit Weinspuren aus dieser Zeit gefunden. Auch heute noch wächst hier die endemische Weinrebe Areni, woraus der bekannte Rotwein “Areni“ gemacht wird.

Kloster Noravank

Wir besichtigen das Kloster Noravank welches am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu liegt. Das Kloster Noravank beeindruckt durch seine besonderen Außenreliefs und ist durch seine rötliche Fassade bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden.

Kloster Chor Virap

40 Kilometer von Jerewan entfernt, erreichen wir den berühmten Wallfahrtsort mit seinem sagenumwobenen Kloster Chor Virap. Hier erfahren Sie mehr über die Legende des heiligen Grigor, während der Ararat bei klarem Wetter zum Greifen nahe zu sein scheint. 

Besuch eines armenischen Bauernhofes

Bei unserem Besuch auf einem armenischen Bauernhof mit rustikalem Weinkeller, nehmen wir unser Mittagessen ein und genießen verschiedene armenische Hausweinsorten bei einer Weinverkostung. Wir erfahren mehr über das ländliche Leben und armenische Kinder in typischer Tracht werden uns armenische Tänze präsentieren.

Weiterfahrt zum Kurort Dschermuk 

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Mittagessen.)

5. Tag: Die heißen Quellen

Besichtigung des Kurortes Dshermuk

Heute fahren wir in den  etwa 2000 Meter hoch gelegenen Ort Dschermuk. Er ist ein von Wäldern und Bergen eingeschlossener Kurort welcher vor allem für seine warmen Quellen mit Heilwasser bekannt ist.  Mit einem Sessellift fahren wir den Berg hinauf und genießen dort den wunderschönen Blick auf die umliegende Gegend. 

Heiße Quellen im Wald

Nach einer Fahrt über Wiesen, und vorbei an herrlichen Bergpanoramen gelangen wir zu den Mineralquellen, wo wir die Möglichkeit haben, in den heißen Quellen des Waldes zu baden. Das Heilwasser dieser Quellen zählt bis heute zu Armeniens bedeutendsten Exportgütern. Anschließend genießen wir ein Picknick inmitten der wunderschönen Natur. 

Schlucht von Arpha

Die Schlucht von Arpha entstand durch das gleichnamige Flüsschen und bietet eine atemberaubende und größtenteils unberührte Natur. Der Fluss wird umrahmt von sanft bewachsenen Felsen und engen fruchtbaren Auenlandschaften. Hier werden wir an einem wunderschönen Wasserfall ein wenig entspannen.    

Rückfahrt nach Dshermuk

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück, ein Picknick und ein Abendessen.)

6. Tag: Die alten Petroglyphen

Petroglyphen vom Berg Uchtasar

Armenien ist besonders bekannt für seine alten Felsmalereien. Heute haben wir die Möglichkeit, die alten Petroglyphen vom Berg Uchtasar zu besuchen. Unsere Wanderung beginnt am Hang des Berges Uchtasar und führt uns den Berg hinauf zu einem malerischen See. Von hier haben wir einen tollen Blick auf die schöne Gegend der berühmten Bergkette von Sangesur an der iranischen Grenze. Am See werden wir zahlreiche Steine mit alter Felsmalerei aus der vorchristlichen Zeit auffinden. Anschließend kehren wir zum Fuß des Berges zurück wo das Fahrzeug bereits auf uns wartet.

Gehzeit ca. 1-2 Stunden, 7 Kilometer,  Aufstieg: 400 Meter, Abstieg: 400 Meter 

Weiterfahrt nach Goris

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Abendessen.)

7. Tag: Gebt mir Flügel

Klosteranlage Tatew

Heute erwartet uns ein schöner Ausflug zur riesigen, über einer steilen Schlucht gelegenen Klosteranlage Tatew. Das Kloster wurde bereits im 8. Jahrhundert erbaut und war ein ganzes Jahrtausend lang eines der belebtesten Klöster Armeniens. Berühmt wurde die Anlange, da sich hier einst eine bedeutende Universität befand. Das Kloster erreichen wir mit der längsten Seilbahn der Welt (mit einer Länge von 5,7 Kilometer), die heute sogar im Guinness Buch der Rekorde verzeichnet ist. Unser Mittagessen nehmen wir heute bei einer armenischen Familie ein, wo wir verschiedene armenische Hausschnäpse aus Früchten verkosten können.

Höhlenstadt Chndzoresk

Frisch gestärkt vom Mittagessen machen wir uns während einer kurzen Wanderung auf den Weg zur Höhlenstadt Chndzoresk, wo die Menschen noch im 19. Jahrhundert gelebt haben. Trotz der schroffen Felsformationen und kaum vorhandener ebener Flächen, ist es den Einwohnern gelungen auf selbst angelegten Terrassen ihre Unterkünfte zu errichten und Landwirtschaft zu betreiben. Bei unserer Wanderung werden wir diese Höhlen besichtigen können und feststellen, dass diese größtenteils unbewohnt sind. Jedoch kommen die Einheimischen gelegentlich in ihre alte Heimat zurück um beispielsweise im Schutz der Höhlen zu beten.

Gehzeit ca. 1 Stunde

Rückfahrt nach Goris

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Mittagessen.)

8. Tag: An der blauen Perle

Sternenobservatorium von Karahundsh

Heute besichtigen wir das älteste Sternenobservatorium Armeniens welches bereits über 6000 Jahre alt ist. 

Fahrt zum Sevansee

Über den Selimpass, eine gut ausgebaute Panoramastraße, erreichen wir die wunderschönen Berge von Wayots Dzor. Während der Fahrt machen wir einen Halt in der bis heute noch gut erhaltenen Karawanserei. Früher muss die Karawanserei ein Erholungsort für alle Reisenden gewesen sein. Heute hat man einen herrlichen Blick auf das Tal von Selim.  

Die blaue Perle Armenies

Der Sevansee, von den Armeniern auch liebevoll ein Meer genannt, welcher zweimal den Umfang des Bodensees besitzt, ist einer der größten Bergseen der Welt (gelegen etwa 1900 Meter über dem Meeresspiegel). Zudem ist er der größte See Armeniens und hat wie kein anderer die dortige Landschaft geprägt.  Hier besuchen wir das alte Kloster mit dem berühmten Kreuzstein, welches auf der Klosterhalbinsel des Sees gelegen ist.   

Weiterfahrt nach Dilidshan und Abendessen bei einer armenischen Familie

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Abendessen.)

9. Tag: Die Kunst der Kreuzsteine

Kreuzsteine aus Tuffstein

Heute besuchen wir einen Meister für Kreuzsteine aus Tuffstein welche die Zeugnisse des armenischen Glaubens sind. Kreuzsteine zählen bis heute zu den bedeutendsten Kulturgütern Armeniens und sind überall in bunten Steinblöcken des armenischen Hochlandes zu finden. Diese kleinen Kreuze dienen sowohl als Denkmäler, als Mahner für Eindringlinge aber auch als Grabsteine.

Besuch des Klosters Haghpat

Im reichsten Waldgebiet Armeniens verbergen sich bedeutende Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Die harmonische Abstimmung der nacheinander errichteten Gebäude ist bestimmt eine architektonische Meisterleistung. Beinahe am Ende der Welt, auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht, finden wir das Kloster Haghpat welches im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Von weitem scheint das Kloster unscheinbar, da nur der Glockenturm sichtbar ist. Von Nahem jedoch, entfaltet das Kloster seine wahre Größe. Im Kloster Haghpat haben wir die Möglichkeit armenischer Kirchenmusik zu lauschen. 

Weiterfahrt nach Haghpat

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Abendessen.)

10. Tag: Psalterien

Berg Aragats

Über den Spitakpass fahren wir zum Berg Aragats, dem höchsten Berg Armeniens (4095 Meter). Am Fuße des mächtigen Aragats befindet sich das Dorf Aragats. Es gilt als eines der ältesten Dörfer des Ararattals, da bei Ausgrabungen Gräber aus der Bronzezeit gefunden wurden. Hier können wir Skulpturen des armenischen Alphabets aus dem bunten Tuffstein bewundern.

Psalmenklosters Saghmosavank

Wir besichtigen das Psalmenkloster Saghmosvank aus dem 13. Jahrhundert, das wir am Rande der malerischen Schlucht Kasach finden werden. Das Kloster ist berühmt für die dort geschriebenen Psalterien welche dem Kloster den Namen gaben, da Saghmosavan das armenische Wort für Psalm ist.  Unser Mittagessen genießen wir bei einer armenischen Privatfamilie, wo wir das Leben der Einheimischen kennenlernen werden. Hier haben wir auch die Möglichkeit frisch gebackenes armenisches Fladenbrot Lavash zu probieren. 

Weiterfahrt nach Jerewan 

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Mittagessen.)

11. Tag: In den Höhlenkirchen

Besichtigung des hellenistischen Tempels Garni

Heute machen wir einen schönen Ausflug zum hellenistischen Tempel Garni aus dem ersten Jahrhundert, welcher am Rande der schönen Schlucht Asat liegt. Der Sonnentempel gilt als das am häufigsten besuchte Bauwerk Armeniens da hier die eindrucksvollsten Basaltblöcke Armeniens zu bestaunen sind.

Höhlenkloster Geghard

Wir fahren zum Höhlenkloster Geghard, welches zu den schönsten Klöstern im Kaukasus zählt und zum UNESCO Welterbe gehört. Das Kloster ist der beliebteste Wallfahrtsort Armeniens und bietet zudem die beste Akustik des Landes, welche wir bei einem Konzert bewundern dürfen. 

Rückfahrt nach Jerewan 

(Der heutige Tag beinhaltet ein Frühstück und ein Abendessen.)

12. Tag: Abschied von Armenien

Rückflug nach Hause

Heute endet unsere Reise durch Armenien. Gemeinsam verlassen wir unser Hotel und fahren zum Flughafen von Jerewan. Von hier aus geht es wieder in unsere Heimat zurück.

(Der heutige Tag beinhaltet keine Verpflegung.)

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